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Altes Ägypten, Pharaonen
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Geier

Erscheinungsform der Göttinnen Nechbet und Mut mit vielen Variationsmöglichkeiten: Die Darstellungen reichen von den charakteristisch ausgebreiteten Geier-Schwingen, wie sie die Decken vieler ägyptischer Tempel zieren, bis zum geduckt hockenden Nechbet-Geier, der stets im Zusammenhang mit dem Königtum auftritt. Von den verschiedenen Geier-Arten im alten Ägypten war der „Gänse-Geier“ der am häufigsten dargestellte, während der Schmutz-Geier das Vorbild für die Hieroglyphe mit dem Lautwert „a“ abgab.
Eine der frühesten Darstellungen der Nechbet als Gänse-Geier findet sich auf einer Steinvase des Chasechemui (um 2686 v. Chr., 2. Dyn.) aus Hierakonpolis; dort ist unter ihrer linken Kralle ein Schen-Ring (der für Unendlichkeit und Schutz steht) abgebildet. Viele spätere Darstellungen zeigen sowohl Geier als auch Falken mit einem Schen-Ring in den Krallen, häufig dann, wenn sie schützend hinter oder über dem König schweben.

 


 

 

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