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Djet (Wadj[i], „Schlange“) (um 2980 v. Chr.) |
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Herrscher der 1. Dyn., wahrscheinlich in Grab Z in Abydos begraben, das um die Jahrhundertwende von Emile Amélineau und Flinders Petrie freigelegt und 1988 von Werner Kaiser und Günter Dreyer nachuntersucht wurde. Heute weiss man, dass die rechteckige, mit Holz ausgekleidete Grabkammer unter einem mit Ziegeln ummantelten Hügel aus Sand oder Bruchstein lag, den wiederum ein rechteckiger Oberbau überdeckte. Die vielleicht schönste Grabstele der 1. Dyn. (heute im Louvre) fand Amélineau in der Nähe des Grabes: Das in feinem Kalkstein gearbeitete Relief zeigt die Schlangen-Hieroglyphe (mit dem Lautwert djet), umrahmt vom kgl. Serech, den ein Horusfalke krönt. Sowohl das eindrucksvolle Grab 3304 in Saqqara (das wahrscheinlich Sechemka, einem Beamten in Djets Regierungszeit, gehört) als auch eine grosse Mastaba in Gisa wurden aufgrund von Siegelabdrücken mit dem Namen des Djet in seine Regierungszeit datiert. |
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