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Demotisch (griech. demotika „volkstümliche [Schrift]“, „[Schrift] in allgemeinem Gebrauch“; auch als enchorisch, „einheimisch“ bekannt) |
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Kursivschrift, von den
Ägyptern sech schat („Schrift für Dokumente“) genannt, die - ausser im
Tempel- und Totenkult - das Hieratische, aus dem sie hervorgegangen war, bis
zur 26. Dyn. (664-525 v. Chr.) abgelöst hatte. Zunächst wurde sie nur für
Handels- und Verwaltungsdokumente verwendet, in der Ptolermäerzeit dann aber
auch für religiöse, wissenschaftliche und literarische Texte wie das
Pseudogeschichtswerk Demotische Chronik, die Anweisungen zum
Balsamierungsritual des Apis, der Geschichtenkreis um Chaemwese und die
Lehre des Anchscheschonaqi. Während Hieroglyphen in erster Linie für
Steininschriften und das Hieratische für Ostrake und Papyri verwendet
wurden, konnte das Demotische für alle üblichen Schriftträger gebraucht
werden, was sein Auftauchen auf Stelen und (als eine der drei Textversionen)
auf dein Stein von Rosette erklärt. |
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