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Beni Hasan |
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Nekropole am O-Ufer des Nils, etwa 33 km nördl. von el-Minja, mit Gräbern vorwiegend aus der 11. und 12.Dynastie (2125-1795 v. Chr.), doch auch einigen kleinen Gräbern aus der 6. Dynastie (2345-2181 v. Chr.). Von den 39 Felsgräbern in Beni Hasan gehören einige den Gaufürsten des „Gazellengaus“. Manche der Gräber der 11. und 12. Dynastie sind mit Wandmalereien geschmückt, die Bestattungsrituale und Szenen aus dem Alltagsleben zeigen, darunter Darstellungen asiatischer Händler, Kampf- und Ringkampfszenen. Im frühen 19. Jh. legte John Garstang hier auch einen ausgedehnten Friedhof mit Schachtgräbern aus dem Mittleren Reich frei. Die Ausstattung dieser nichtdekorierten Gräber, darunter bemalte Särge und und Modelle, gibt wichtige Aufschlüsse über den Totenglauben des Mittleren Reiches. Am südlichen Ende des Ortes befindet sich ein Felsentempel aus dem Neuen Reich, der Speos Artemidos. |
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