eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Altes Ägypten, Pharaonen
A   B   CD   EFG   H   IJK   LM   NO   PQ   R   S   T   UVWYZ
 

Ba

Nach Auffassung der Ägypter setzte sich jedes Individuum aus fünf Bestandteilen zusammen: Körper, Ba, Ka, Namen und Schatten. Der Ba ähnelt unserer Vorstellung von „Persönlichkeit“, denn er umfasst ebenfalls all jene nichtkörperlichen Eigenschaften, die einen Menschen einzigartig machen. Der Begriff Ba bezog sich jedoch auch auf Macht und konnte auf Götter und unbelebte Gegenstände ausgeweitet werden. Ba war somit auch ein Begriff, mit dem man die physische Manifestation bestimmter Götter benennen konnte. So waren der memphitische Apis-Stier der Ba des Ptah, die vier Horussöhne der Ba des Horus.
Um ein Ach, eine verklärte Seele, werden zu können, musste der Verstorbene aus dem Grab herauskommen, um sich wieder mit seinem Ka zu vereinigen, und da dies dem Körper unmöglich war, war es die Aufgabe des Ba. Die äg. Bezeichnungen für den Jabiru-Storch und den Widder hatten beide denselben Lautwert Ba, weshalb die Hieroglyphenzeichen für diese Geschöpfe zur Schreibung des Seelenanteils Ba verwendet wurden. Möglicherweise hat diese zufällige Assoziation mit dem Storch zur Darstellung des Ba als Vogel mit Menschenkopf und oft auch mit menschlichen Armen geführt. Die Ägypter betrachteten Zugvögel als Verkörperungen des Ba, der ungehindert zwischen Grab und Unterwelt hin und her flog. Man glaubte aber auch, dass der Ba jede Gestalt annehmen konnte, die er wollte, und es existierten zahlreiche Sprüche in der Totenliteratur, die diesen Verwandlungsprozess magisch unterstützen sollten.
Damit die Körper der Verstorbenen im Jenseits überleben konnten, mussten sie allnächtlich mit dem Ba wiedervereinigt werden; Kap. 89 des Totenbuches empfahl, einen goldenen Ba-Vogel auf die Brust der Mumie zu legen, um diese Vereinigung zu erleichtern. Ab der 21. Dyn. gehörte der Ba-Vogel auch zur Dekoration von Privatsärgen. Weit entfernt von der modernen westlichen Vorstellung von einem „Geist“ (wie Ba zuweilen übersetzt wird), war der Ba eng an den Körper gebunden, und zwar so eng, dass man meinte, auch er habe das physische Bedürfnis nach sinnlichen Genüssen wie Essen, Trinken und sexueller Aktivität.


 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik