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Achmim (altägyptisch Ipu, Chenti-Min, griech. Panopolis) |
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Am O-Ufer des Nils (gegenüber dem heutigen Sohag) gelegen, war Achmim während der Pharaonenzeit (um 3100-332 v. Chr.) Hauptstadt des 9. oberägyptischen Gaus. Die ältesten erhaltenen Reste sind Felsgräber aus dem AR und MR, die in den 80er Jahren des 19. Jh. erheblich geplündert wurden, so dass heute ein Grossteil der Grabausstattung auf verschiedene Sammlungen verteilt ist. Damals wurden auch zahlreiche Spätzeit-Bestattungen freigelegt. Die Gräber wurden 1912 von Perry Newberry erstmals ausgegraben und später von Naguib Kanawati erneut untersucht und dokumentiert. Die Stadt beherbergte ursprünglich eine Reihe von Tempeln, die dem Fruchtbarkeitsgott Min geweiht waren, aufgrund der umfangreichen Plünderungen im 14. Jh. N. Chr. sind indes nur wenige Steinbauten aus dynastischer Zeit erhalten. Jüngste Ausgrabungen ägyptischer Archäologen haben jedoch Kolossalstatuen Ramses II. (1279-1213 v. Chr.) und Meritamuns freigelegt. In den im späten 19.Jh. ausgegrabenen Friedhöfen aus christl. Zeit (395-641 n. Chr.) fand man zahlreiche Reste von Woll-, Leinen- und Seidenstoffen, die dazu beitrugen, dass ein chronologisches Gerüst für Textilien für den Zeitraum zwischen hellenistischer und islam. Zeit (um 300 v. Chr. - 700 n. Chr.) erstellt werden konnte. |
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